Cycling Family

Nicos neues Patria Trail

Manche Projekte dauern ja länger als einem das lieb ist. aber jetzt ist es geschafft. Nicos neues Patria Trail ist fertig. Das schöne bei Patria ist ja, das wenn man weiß was man will, kann Patria das Bike so bauen wie man das möchte. Zuerst also ein Maßrahmen für die eigenen Körpermaße. Nicos lange Arme und Beine sind da in die Rahmenberechnung mit eingeflossen. Zielstellung war auch einige Teile vom alten Rad mit zu übernehmen, wie z.B. die gute Magura HS33.  Macht das heute noch Sinn ein MTB mit einer Felgenbremse auszurüsten? Wenn man es nicht als reines MTB nutzt sondern eher so als Eierlegendewollmilchsau. Ein klares, Ja. Denn dieses Rad soll ein wenig Gepäck tragen können und noch gut im Gelände bewegt werden können. Wenn es nicht die absoluten Schlammpassagen sind, dann ist die HS33 eine echte Sorglosbremse, und nur das Naßbremsverhalten ist bei der Disc besser. Außerdem sollte der Rahmen Rohloff- und Riementauglich sein. Dann 26″ wird heute als MTB auch nicht mehr gebaut. Ist aber meines erachtens eine sehr sinnvolle Reifengröße, die sehr viele Vorteile hat. Aber das wird dann ein Thema für den nächsten Beitrag.

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Radfahren bei -10° und kälter

Ich habe hier ja schon oft darüber berichtet wie das perfekte Winterrad aussieht. Aber das ist natürlich nur ein Aspekt. Wenn man im Winter, bei so kalten Temperaturen unterwegs ist dann muss man sich natürlich auch richtig anziehen. Das Zauberwort heißt Zwiebelprinzip. Ich gebe euch hier mal einen Einblick wie ich das handhabe. Wobei man natürlich sagen muss das, das individuell sehr unterschiedlich sein kann.

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Fangen wir beim Kopf an.

Winddichte Mütze kombiniert mit einer winddichten Gesichtsmaske, das ganze wird noch mit einem Stirnband abgedichtet. Dann gibt es noch einen Buff Fleece Schal und eine Skibrille und natürlich oben drauf den Helm, der ist im Winter ganz wichtig.

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Beim Oberkörper sieht das so aus:

Vaude Langarmshirt, Vaude Wintertrikot,

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200er Fleece Pullover und eine Vaude Wintersoftshell.

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Die Hände werden gern schnell kalt, hier sind mein aboluter Favorit im Moment die Vaude Syberia Gloves mit leichten Unterziehhandschuhen.

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Beim Unterkörper, wo die Beine ja ständig in Bewegung sind, kann es eine Schicht weniger sein.

Hier trage ich eine normale Unterhose, dann eine dicke lange Unterhose und ober drüber kommt eine dicke Vaude Winterradhose.

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Bleiben zum Schluss die Füße. Hier nutze ich Winterradschuhe mit SPD System, ein paar dicke Stricksocken und noch ein paar normale Socken.

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Zum Schluss, damit man in der dunklen Jahreszeit auch gut gesehen wird, kommt noch die Sicherheitsweste ober drüber.

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Was macht eigentlich

der Gates Center Track Carbon Riemenantrieb?

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Nun diese Frage ist sehr einfach zu bantworten. Er läuft und hat aktuell 11452 KM gelaufen.

Gab es besondere Vorkommnisse? Ja einmal hat sich ein kleiner Stock zwischen Riemen und Riemenscheibe verklemmt und es so geschafft, das der Riemen abgesprungen ist. Ich habe dann das Hinterrad ausgebaut und den Riemen wieder neu aufgelegt und er läuft seitdem genauso leise und geräuschlos und hat keinen Schaden genommen.

Gibt es Quietsch-/Laufgeräusche beim Riemen? Ja, gerne im Winter, zumindest bei mir. Ich sprühe den Riemen dann immer mit Silikonspray ein. Das war bis jetzt einmal pro Winter nötig und es gab dann keine Geräusche mehr bis zum nächsten Winter.

Gibt es Abnutzungs Erscheinungen? Sind bis jetzt nicht erkennbar.

Mußte der Riemen nachgespannt werden? Bis jetzt nch nicht, die Riemenspannung ist unverändert.

Bleibt die Hose sauber wenn ich einen Riemen fahre? Oder anders gefragt sollte ich ein Rad mit Riemenantrieb mit weißer Hose mit weitem Schlag fahren. Was richtig ist, ist das in der Hose nachher keine Schmierflecken vom Kettenöl sind. Aber sauber ist der Antrieb deshalb noch lange nicht. Weil ja Staub, Dreck,Matsch, etc. trotzdem am Riemen haften. Ich für meinen Teil würde die weiße Hose lieber zu Hause lassen. Ich weiß nicht was dieses Werbeversprechen, der Industrie soll. :-).

Gates Riemen (2)

Taugt der Riementrieb für das Reiserad? Nun bei dieser Frage war ich lange gespalten. Die Ersatzteilversorgung dürfte Weltweit schwierig sein. Aber nach nun über 11000 sehr unproblematischen Kilometern würde ich sagen, ja. Der Riemen ist absolut tauglich für die Radreise und auch für die große Tour. Das Problm der Ersatzteilversorgung, würde ich für mich so lösen, das ich einen Ersatzriemen mit in die Packtaschen lege.

Mein Fazit, ist das der Riemenantrieb dem Rundumsorglosantrieb sehr nahe kommt, wenn er es nicht sogar schon ist.

Einen sehr interessanten Beitrag zur Effizenz des Riemenantriebs, hat Martin Moschek von Biketourglobal verfasst und den kann man hier nachlesen.

 

 

 

 

Winterzeit ist

Handschuzeit. Seit vielen Jahren suche ich Handschuhe in denen ich im Winter, keine kalten Finger bekomme. Ich habe schon viele Fingerhandschuhe ausprobiert und diese dann mit dünnen Unterzieh- Handschuhen aufgerüstet. Das war bis jetzt das beste, was ich hatte und ich hatte trotzdem dann irgendwann kalte Fingerspitzen. Diesen Winter habe ich mir mal ein paar neue Handschuhe gegönnt. Halb Fingerhandschuhe und halb Fäustling im Lobsterschnitt. Es sind die Vaude Syberia Gloves II. Bis jetzt die wärmsten Radhandschuhe die ich ausprobiert habe. Wenn die jetzt auch noch wasserdicht wären, dann wären sie perfekt.

Handschuhe VAUDE Syberia Gloves 2

 

 

Wir wünschen

den Besuchern unserer Homepage ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit für das Jahr 2018. Damit man sich den ein oder anderen Traum von einer Radreise, oder dem Microadventures das irgendwo auf dem mach-ich-später-Regal steht, erfüllem kann.

Winterzeit

heißt zwar auch Radfahren, aber weniger als im Sommer. Im Winter hat man dann Zeit sich um Projekte zu kümmern, die man schon lange vor sich herschiebt und eigentlich nicht zufriedenstellend gelöst hat. Einer meiner Söhne ist schon seit langem aus seinem Rad heraus gewachsen, wir hatten vorüber gehend den Gabelschaft verlängert und eine längere Sattelstütze gekauft. Das Projekt wird jetzt angegangen, Ziel ist es Teile vom alten Rad zu übernehmen, wie z.B. die Laufräder und die HS33. Nico ist 1.93 und bekommt sein Rahmenupdate zwischen den Jahren, wenn er nicht mit dem Bike zur Schule muss.

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Neulich in SPO

am Strand. Nach einer Tour durch St. Peter Ording und Umgebung stand ich am Strand und habe mir die Entwicklung im Fahrradbereich in Sachen Antrieb und Bremsen durch den Kopf gehen lassen. Vor 12 Jahren habe ich mein erstes Patria Terra gekauft mit Rohloffantrieb und Magura HS33 Plus (Sondervariante von Patria). Seit dem hat sich an meinen Fahrrad einiges geändert. Geblieben ist das Terra und die Rohloffnabe. Geändert hat sich die Bremse, mittlerweile ist eine TRP Spyre Disc Bremse montiert, die mir von allen Scheibenbremsmodellen bis jetzt am besten gefällt. Was sich noch geändert hat ist der Antriebsstrang hier ist jetzt ein Gates Carbon Riemen montiert. der sich im Alltagsbetrieb sehr bewährt hat. Da stehe ich dann also am Strand und denke schön, wenn du jetzt die Bohlen verlässt, dann musst du nachher nicht die Kette sandfrei machen und beim Bremsen wird das Sand-Salzwasser Gemisch nicht zum Schmirgelpapier für die Felgen, so macht Radfahren spaß. Ich finde es schön das es in der Radindustrie Menschen gibt, die sich Gedanken machen wie man ein Fahrrad einfach besser macht. Weniger Zeit für Pflege bedeutet mehr Zeit zum fahren.

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Die CF ist mal wieder

unterwegs. Jetzt im Herbsturlaub sind wir natürlich nicht mehr auf Tour also richtiger Reise mit Packtaschen usw.. Bei dem starken Gegenwind an der Nordsee leidet da doch sehr die Aerodynamik. Aber wir haben eine kurz Tour von gut 30 Km zum Leutturm Westerhever gemacht. es ist das übliche Spiel an der Nordsee, entweder man hat Gegenwind oder man muss ein Tor aufhalten damit die Schafe nicht abhauen. Aber im Gegenzug bekommt man dafür die unendliche Weite der Nordsee und wenn es gut läuft auch mal eine ordentliche Prise Rückenwind. Was immer wichtig ist, das man trotzdem den Spaß an der Sache behält. Was aber auch diesmal wieder geklappt hat.

Cycling Family am Leuchturm Westerhever

 

NSCR 2017 der Bericht

von meiner Tour mit Fabio auf der NSCR 2017 zwischen Emden und Bremerhaven ist fertig und kann hier nachgelesen werden.

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NSCR 2017

Oder man könnte auch sagen, Lückenschluss auf der Festlandseite oder wenn der Vater mit dem Sohne. Weil ja dieses Jahr ein Jahr mit vielen besonderen Terminen ist, sind Fabio und ich das letzte Stück der NSCR (North Sea Cycel Route) auf der Festlandseite mit unserem Santos Tandem alleine abgeradelt. Es hat sich herausgestellt das er sich als Stoker sehr gut weiter entwickelt hat und so ordentlich Power von hinten kam. Sodaß wir die 270Km locker in 4 Tagen geschafft haben. Bilder und Texte gibt es dann ab Anfang September.

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On the Top of Germany

Nicht überall kommt man ja mit dem Fahrrad hin. Und es gab da eine Sache die ich noch auf meiner To Do Liste stehen hatte. Ich wollte gern mit meinen Söhnen einmal auf die Zugspitze gewandert sein. Da Timo und Marco demnächst unser Nest verlassen werden, war dann Fronleichnam eine Gelegenheit diesen Plan umzusetzen. Wir sind durch das Raintal gewandert und haben den Gipfel zu Fuß erreicht. Mit ein wenig Phantasie kann man das Gipfelkreuz im Hintergrund erahnen. War leider ziemlich Wolken verhangen. Es war für uns eine schöne gemeinsame Zeit und ein schönes Erlebnis. Das bedeutet dann aber auch das die Zeit der gemeinsamen Radtouren jetzt leider zu Ende ist.

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Fabio und ich haben uns für den Sommer noch den Lückenschluß für den NSCR auf der Festland Seite vorgenommen. Da werden wir die Strecke zwischen Emden und Bremerhaven unsicher machen. Ob dann jeder selber fährt, oder wir uns mal wieder gemeinsam aufs Tandem schwingen, ob Lydia Zeit findet wenn die Hochzeitsvorbereitungen anlaufen und ob Diego nochmal mitkommt, das alles steht noch in den Sternen und wird in den nächsten Wochen ausgeknobelt.

Erste Tour im Mai mit dem Santos Tandem

Heutzutage gibt es ja ein Wort, das zur Zeit nicht in aller aber doch in vielen Mündern ist. Man spricht viel von sogenannten Microadventures. Gemeint sie die kleinen Abenteuer die genau vor der Haustür beginnen. Leider hatten wir bis dato so kaltes Wetter das meine Frau nur schwer zum Radfahren zu motivieren war. Aber am 01.05. haben wir den Feiertag und das gute Wetter dann ausgenutz und sind zu unserer ersten Frühlingstour  aufgebrochen. Wir haben uns zur Werrequelle aufgemacht und sind den ersten Teil des Werreradwegs gefahren mit unserem Santos Double Travel. Das ist dann unser Microadventure für den Tag der Arbeit gewesen :-).

Werretour

Google Maps nutzen für GPS Tracks?

Letztes Wochenende hatte ich einen Termin in Silberborn im Solling. Wenn es möglich ist und das Wetter einigermaßen mitspielt, fahre ich solche Strecken gern mit dem Rad. Am Anfang der Tourvorbereitung steht dann immer die Frage, wie finde ich meinen Weg. Karte oder GPS Gerät? Wenn es eine gute Karte gibt nutze ich am liebsten beides. Aber diesmal hatte ich wenig Zeit und habe gedacht, schau doch mal ob man eine Route von Googls Maps nicht irgendwie auf dein GPS bekommst. Im WWW gibt es dazu hier eine gute Anleitung. Es ging dann ganz entspannt mit dem Patria Terra am Schieder Stausee lang

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und bis zur Lippisch/Niedersächischen Grenze war auch alles super. Aber dann ging es kurz hinter Hummersen in den Wald. Und auf einmal habe ich das verstanden wie das gemeint ist, wenn man auf dem Holzweg ist. 🙂

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Das heißt so, weil dann ganz viel Holz auf dem, äh Weg? 😉 ist. Weil Weg war da nicht mehr wirklich. Man konnte erkennen das es da mal irgendwann einen gegeben hat. Die Strecke wo ich dann das Bike schieben, tragen und zerren musste war ca. 3-4 Km lang und das hat dann viel Energie gekostet. Auch die Strecken die ich in dem Waldgebiet fahren konnte, wären defenitiv eher etwas für ein MTB denn für das Reiserad gewesen. Aber das Terra überrascht mich immer wieder. Man kommt da überall mit durch und es steckt auch die härtesten Pisten locker Weg. Der Abschluss war dann mit 10 Km Steigung hoch in den Solling gewürzt. Heut zu Tage spricht ja die Radindustrie von sogenannten Gravelbikes. Der Aufstieg in den Solling war Gravel (Schotter) pur. Also das Terra ist da echt vielseitig und mit Rohloff und Riemen bin ich überall gut durckgekommen sofern es denn noch einen Weg gab. Abschließend kann man sagen, man kann Google Maps durchaus für die Tourvorbereitung nutzen. Man sollte aber für abwechslungsreiche Streckenführung offen sein. 🙂

Die TRP Spyre

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ist der Ersatz für die Magura MT4. Warum eigentlich der Umstieg? Die Magura hat doch eigentlich super gebremst. Die Veränderung war leider nötig, als ich auf die Rohbox umgestiegen bin und eine Magura Disc Break lässt sich leider nicht mit den Sram Rival Schalt-/Bremsgriffen kombinieren. Die Bremse ist jetzt seit einem Jahr am Bike und hat mich positiv überrascht. Erst erschien es mir wie ein Rückschritt von Hydraulik zurück zur Mechanik zu gehen. Aber ich muss sagen, das die Bremse absolut Top ist. Die Bremsleistung ist absolut auf Augenhöhe (gefühlt, natürlich habe ich keine Bremsvergleichtstest gemacht) mit der MT4. Ich hatte nicht einen Ausfall im Winter auch als das Wetter nicht fahrradfreundlich war mit Schnee, Eis und Regen. Es gab keine Schleifgeräusche. Wer sich mit Disc Breaks auskennt, weiß das diese sehr enge Toleranzen haben. Der Einbau wird immer ein wenig zum Geduldsspiel, bis man die richtige Einbauposition gefunden hat bei Schnellspannern und alles wieder schleiffrei läuft. Nicht umsonst steigt ja die Fahrradindustrie auf Steckachsen um. Häufig ist es so das man dann neu einstellen muss, oder versucht das Rad so lange im Rahmen neu zu positionieren bis alle Schleifgeräusche verschwunden sind. Bei der TRP Spyre kein Problem, man kann einfach die Bremsbeläge beidseitig näher oder weiter von der Scheibe einstellen, bis nichts mehr schleift. Ist eine Sache von ein paar Sekunden. Bei dieser Bremse gibt es auf Grund der Bauart, auch keine Probleme mit festsitzenden Kolben, was gerne im Winter bei Hydrauliksystemen vorkommt. Bei der TRP Spyre werden auch beide Bremsbeläge zur Scheibe bewegt, das ist deutlich besser wie z.B. bei der AVID BB7.

Die Nachteile sind überschaubar. Natürlich muss man die Bremsbeläge immer nachstellen, aber das geht schnell und unkompliziert und empfinde ich eher als Vorteil, weil man dadurch auch etwas nachstellen kann. Der Bremsbelagverschleiß ist ziemlich hoch. Nach ca. 3500 Km waren die Bremsbeläge auf fast Null runter gebremst (hier ist Magura deutlich besser). Was ich auch noch negativ finde, ist das ein Bremssattel mit knapp 70,-€ nicht gerade günstig ist, dazu kommen dann noch Scheiben und Bremsgriffe also ein teurer Spaß. Aber grundsätzlich würde ich sagen auf Grund der Zuverlässigkeit absolut Daumen hoch.

Rohloff versus Pinion Wirkungsgrad

Es gibt bei allen Systemen einen Wirkungsgrad. Hierbei geht es darum wieviel Energie im System durch z.B. Reibung verloren geht. Bei der Kettenschaltung ergeben sich Reibungsverluste im Tretlager, Kette, Zahnkranz und Nabe. Bei der Rohloff im  Tretlager, Kette und der Planetengetriebeübersetzung. Das kann man auch noch einmal hier nachlesen.

Bildergebnis für rohloff explosionszeichnung

Es wird gesagt das die Kettenschaltung im Neuzustand hier ganz leicht die Nase vorn hat. Aber in der Winterzeit ist dieser Vorsprung spätestens nach 2 Tagen Geschichte durch Schnee, Matsch und Wasser. Um eine Kettenschaltung auf dem Wirkungsgrad einer Rohloff zu halten, braucht es gerade im Winter sehr viele intensive Pflegeintervalle, die Zeit nutze ich lieber zum fahren :-). Interessant fand ich einen Artikel bei Fahrradzukunft. Es ist ja kein Geheimnis, das das Piniongetriebe im Winter über die gleichen Vorteile verfügt wie die Speedhub. In Fahrradzukunft bin ich auf diesen Artikel gestoßen. Der sich mit den Wirkungsgraden von den unterschiedlichen Fahrradantriebssystemen auseinander setzt. Das Fazit von Andreas Oehler ist das hier die Pinion P1.18 beim Wirkungsgrad etwas hinter der Rohloff Speedhub zurück liegt. Da ich ja sowieso ein Doppelkettenblatt  (Beitrag ein Vorteil der Kette gegeüber dem Riemen ist…) fahre und die Übersetzung der Pinion damit toppen kann, gibt es für  mich nach wie vor keinen Grund auf ein Piniongetriebe umzusteigen. Man darf beim Kauf natürlich nicht nur auf den Wirkungsgrad schauen, es geht ja immer darum welches ist der beste Antrieb für mich. Da gilt es immer alle Vorteile und Nachteile abzuwegen und dann eine Entscheidung zu treffen. Aber ich finde das hier der Wirkungsgrad eine wichtige Komponente ist.

Tandemfahren im Winter

kann man natürlich auch und funktioniert ähnlich wie beim Solorad. Das heißt nicht zu sehr in die Kurve legen und die Vorderradbremse ganz vorsichtig dosieren. Natürlich braucht es dann noch viel Vertrauen vom Stoker in den Kapitän des Long Vehikels. Aber dann geht das ganz wunderbar. Wir waren mit Lydia unterwegs auf einer kurzen 35km Runde durch das Lipperland. Das schöne am Tandemfahren ist ja, dass man immer zusammen ankommt und jeder gibt soviel Energie wie er kann. Wenn dann der Stoker keine Power mehr hat, bedeutet das eine gute Trainigseinheit für den Kapitän ;-).

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Mit dem Santos Doubel Travel im Winter

Wir wünschen

allen Besuchern unsere Homepage ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2017.

Radfahren im Schnee

ist immer eine Herausforderung. Ich habe im Winter immer 2 Räder im Einsatz, meinen Oldtimer (mittlerweile 27 Jahre alt) der eine 21 Gang Kettenschaltung hat und das Patria Terra mit Rohloff. Das alte Rad hatte ich vorsichtshalber schon einmal mit den Winterreifen bestückt. Aber heute morgen hat sich dann wieder gezeigt wo die Probleme der Kettenschaltung als offenes System sind. Durch einen vereisten mit Schneematsch zugesetzten Antrieb, war das Vorankommen dann sehr nervig. Da wird dann aus den 21 Gängen ruckzuck ein Singelspeed. Die Folge ist, das die Kette nicht mehr richtig greift und dauernd durchrutscht. Da ist die Rohloff mit Riemenantrieb schon eine wirklich feine Sache. Das Nullproblemo sorglos Rad im Winter.

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Also werden dann heute Nachmittag auf dem Terra auch gleich die Winterreifen aufgezogen ;-).

Schuster bleib bei deinen Leisten

oder man könnte auch sagen, Radler bleib bei den Pedalen. Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr die Via Claudia Augusta fahren von Füssen bis zum Gardasee. Aber dann hat mir eine Wanderung hoch zur Burg Ehrenberg einen Strich durch die komplette Tourenplanung gemacht. Knie beim Abstieg verdreht, aus die Maus. Da machste dann nichts gegen. Jetzt wird verschoben,neu geplant und geschaut wann sich das nächste Zeitfenster für diese Aktion einplanen lässt. Da bleiben dann nur die Touren vor der Haustür, wie z.B. zum Köterberg oder die kleine Weserrunde über Vlotho und Rinteln. Zum Glück ist das Knie jetzt so weit wieder O.K..

Köterberg

Weserradweg_Rinteln

Es gibt Sachen die Klappen

dann doch mal. Wenn sich auch auf einmal unser Familienpeloton drastisch verkleinert. Aus 7 Reisenden werden dann ganz schnell nur noch 4 (Diego unser Tibetterrier wird natürlich mit gezählt) . 2011 waren wir mit der ganzen Familie bis Golling gekommen auf dem Tauernradweg. Dieses Jahr haben wir die Tour zu Ende gefahren, bis zu der Stelle wo die Salzach in den Inn mündet. Fabio unser Jüngster, ist dann das erstemal vollbepackt alleine geradelt. Er hat sich sehr wacker geschlagen und ist auch die lange 10% Steigung in Ach (Österreichische Seite von Burghausen) ganz tapfer mit seinem Bike hoch geklettert.

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